Probleme frühzeitig lösen

Kinder haben die Chance, dass ihre Probleme schon frühzeitig gelöst werden können.
Auch Kinder haben ihre ganz eigenen Themen, wobei es sich schwerpunktmäßig um Lernthemen handelt. Mit der Einschulung kommt eine erhebliche Vielfalt von neuen Dingen auf die Kinder zu. Anforderungen von Lehrern und Eltern lösen ein Gefühl von automatischer Hilflosigkeit und Ängstlichkeit aus. Bestimmte Lernsituationen können der Auslöser für eine Blockade sein. Das Gehirn schaltet sich dann auf „aus“. Das ist nicht beabsichtigt vom Kind.
Das Kind kann dieses Problem weder richtig ausdrücken, noch versteht es was da passiert, da es nicht im Bewusstsein des Kindes, sondern in Hirnprozessen seinen Ursprung hat. Das Kind erlebt Stress, der sich für uns Eltern in erster Linie häufig über körperliche Beschwerden zeigt z.B. Bauchweh.
Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass der im normalen Schulsystem angebotene Förderunterricht ein Unterricht für „Langsamlerner“ ist. Daraus folgt, dass man leicht als lernbehindert abgestempelt wird. Das Kind entwickelt von sich eine Überzeugung: Ich bin dumm! Mit dieser eigenen Überzeugung ist weiteres Lernen nicht möglich!
Der Teufelskreis beginnt und bei jeder sich gleichenden Situation verstärkt sich die Überzeugung von dem Gefühl des „dumm sein“.

Kinder sind wie Blumen. Man muss sich zu ihnen nieder beugen, wenn man sie erkennen will. (Francois Rabelais)

 

Mögliche Hinweise auf Blockaden:

  • ungeschickte Bewegungen
  • schlechtes Schriftbild
  • Schwierigkeiten beim Lesen und Rechnen
  • Unaufmerksamkeit
  • Schwierigkeiten, etwas nachzuvollziehen
  • spricht langsam oder schnell und undeutlich
  • verträumt oder sehr zappelig
  • Legastheniker
  • Dyslektiker